Mehr Einbrecher in NRW unterwegs

Einbruchsdelikte in Wohnungen: Starke Steigerung im Mühlenkreis entgegen den Trend.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche im ersten Halbjahr 2014 hat, im Vergleich zum Vorjahr, im Kreis Minden Lübbecke deutlich zugenommen. Von Januar bis Ende Juni 2014 wurden kreisweit 314 Fälle von Wohnungseinbruchsdiebstahl bekannt, das sind 77 Fälle (über 30%) mehr als ein Jahr zuvor.

 

So können Sie sich schützen: Sicherheitstechnik einbauen und auch benutzen

Es kann also keinesfalls schaden, Fenster und Türen zu sichern und bei Bedarf entsprechende Technik nachzurüsten. Das muss nicht einmal in jedem Fall besonders teuer sein, wenn man die installierten Vorrichtungen individuell auf die jeweilige Situation abstimmt.

 

Am beliebtesten bei Einbrechern sind Fenster, gefolgt von Eingangstüren, Terrassen- und Balkontüren, Kellertüren und -fenstern und sonstigen Gelegenheiten zum Eindringen.

 

 

Wir stecken bald in der dunklen Jahreszeit – die Sonne verschwindet schon am späten Nachmittag, und dann beginnt für so manchen Einbrecher der Arbeitstag. Bis zu 70% mehr Einbrüche als im übrigen Jahr verzeichnet die Polizei in den Monaten mit früh hereinbrechender Dämmerung. Allerdings haben die Übeltäter oft nicht zuletzt deshalb leichtes Spiel, weil etliche Hausbesitzer sinnvolle Sicherungsmaßnahmen unterlassen. Und daran wiederum sind auch einige schwer ausrottbare Irrtümer schuld, mit denen wir als Sicherheitsexperten gerne ein für alle Mal aufräumen würden.

Einbrecher kommen nachts, da darf man tagsüber sorgloser sein
Die Erfahrung lehrt etwas anderes. Viele Wohnungseinbrüche geschehen spontan. Der Einbrecher beobachtet, dass jemand kurz zum Einkaufen geht und beim Weggehen die Tür nur hinter sich zuzieht oder ein Fenster gekippt lässt – deutlicher kann man eine Einladung kaum aussprechen. Dabei ist es übrigens oft unerheblich, ob sich ein offenes Fenster im Obergeschoss befindet. Wenn es einigermaßen gut erreichbar ist, etwa über ein Vordach, eine Garage, ein Spalier oder eine Gartenmauer, dann ist es auch einbruchgefährdet.

Und natürlich verschwimmt zur Zeit der Unterschied zwischen Tag und Nacht ohnehin, wenn es schon um fünf Uhr nachmittags dunkel wird. Deshalb sollte man grundsätzlich auch tagsüber die vorhandenen Schlösser auch verschließen und keine Fenster offen stehen lassen. Übrigens ohne triftigen Grund auch dann nicht, wenn man zu Hause ist, denn Einbrüche trotz Anwesenheit der Bewohner nehmen zu.

 

Einbrecher sind schnell: Fenster oder Terrassentüren können schon in 10 Sekunden überwunden werden, wenn man sie nicht zusätzlich sichert.

 

Wenn ein Einbrecher unbedingt ins Haus will, kommt er sowieso hinein
Natürlich: Kein Hindernis ist unüberwindbar. Aber das muss es auch gar nicht sein. Denn wären Einbrecher fleißig und ausdauernd, würden sie einem ehrlichen Beruf nachgehen. Bei Tür- und Fenstersicherungen kommt es deshalb darauf an, den finsteren Gestalten das Leben möglichst schwer zu machen. Wenn ein Einbruch langwierig und umständlich zu werden verspricht, lassen die Täter oft von ihrem Versuch ab und sehen nach, ob es im nächsten Haus oder in der nächsten Straße nicht einfacher geht.

Nicht zu vergessen: Einbrecher stehen unter Zeitdruck, denn ihnen droht ständig die Gefahr entdeckt zu werden. Deshalb sind ungesicherte Fenster und Türen besonders gefährdet, denn hier kann man ohne großen Aufwand schnell eindringen. Um eine ungesicherte Eingangstür zu überwinden, braucht ein geübter Krimineller gerade einmal 30 Sekunden, ein Fenster oder eine Terrassentür ohne Sicherung sind sogar oft schon nach 10 Sekunden geknackt.

 

Die Sicherheitstechnik-Experten bei SichTel beraten Sie eingehend über alle Möglichkeiten Ihr Eigentum abzusichern und es potenziellen Einbrecher so schwer wie möglich zu machen in Ihr Haus einzudringen. Wir beraten Sie kostenlos, bei Ihnen vor Ort oder in unserem Ladengeschäft an der Königstraße 141 in Minden.

 

Fotos, Grafiken: EVVA