Rauchwarnmelder: DIN 14676 im Überblick

Die DIN 14676 ist die deutsche Norm für Rauchwarnmelder (Rauchmelder) in Wohnhäusern, Wohnungen und Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung (Einbau, Betrieb und Instandhaltung).


Zielgruppe der DIN 14676 sind die für Brandschutz zuständigen Behörden, die Feuerwehren für ihre Beratungstätigkeit im vorbeugenden Brandschutz, die Hersteller und Installateure von Rauchwarnmeldern, die Planer und Architekten, Wohnungs- und Hauseigentümer sowie die Wohnungsnutzer selbst.


Neuerungen seit Herbst 2012

Gänzlich neu in der DIN 14676 ist seit 2012 der Abschnitt 7: "Nachweis der Fachkompetenz für Dienstleistungserbringer". Das heißt, die Norm sieht jetzt für die Projektierung, Installation und Instandhaltung eine "Geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder" vor.


Bei SichTel haben André Rutha und Rene Scuderi diese Prüfung abgelegt

 

Was tun Rauchwarnmelder?

Rauchwarnmelder warnen frühzeitig vor Brandrauch bzw. Bränden, damit die Bewohner von Haus und Wohnung frühzeitig reagieren, insbesondere die brennenden Räume sofort verlassen und die Feuerwehr alarmieren können.
Rauchwarnmelder, wie sie in dieser Norm beschrieben und angewendet werden, können sowohl als Einzelmelder funktionieren wie auch mit anderen Rauchwarnmeldern über Funk vernetzt werden, sofern Melder, die dafür technisch ausgerüstet sind, eingesetzt werden. Eine Vernetzung über Kabel verlangt spezielle Melder, wie sie in professionellen Brandmeldeanlagen eingesetzt werden; diese werden nur zusammen mit einer professionellen Brandmeldezentrale geliefert.


Was können sie nicht?

Rauchwarnmelder verhindern weder die Entstehung von Bränden noch bekämpfen sie diese selbsttätig, sie alarmieren auch weder unmittelbar die Feuerwehr noch sonst eine Hilfe leistende Stelle. Sie dienen auch nicht der Alarmierung der Nutzer (Mieter, Pächter usw.) anderer Wohnungen, von Nachbarn usw. Rauchwarnmelder dienen nicht der Verhinderung von Brandschäden und können sie auch tatsächlich nicht verhindern, insbesondere nicht, wenn bei Brandausbruch niemand anwesend ist.


Planung/Einbau/ Installation

Bei der Mindestausstattung gemäß der DIN 14676 sind Rauchwarnmelder in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in den Fluren (Rettungswegen)  zu installieren. Bei der optimalen Ausstattung sind außerdem alle Wohn- und Hobbyräume, Heizungs- und Werkräume sowie der Keller und der Dachboden mit je einem Rauchwarnmelder zu versehen. Generell ist empfehlenswert, alle Räume außer Küche und Bad mit Rauchwarnmeldern auszustatten und einen Rauchwarnmelder auf jeder Ebene zu installieren. Nur der Einsatz von Rauchwarnmeldern nach DIN EN 14604 ist zulässig.

Rauchwarnmelder sind immer an der Decke in der Raummitte anzubringen, mindestens jedoch 50 cm von der Wand bzw. von Einrichtungsgegenständen entfernt zu installieren. Für besondere Fälle wie L-förmige oder unterteilte Räume als auch Räume mit Unterzügen gibt die Norm detaillierte Empfehlungen für Abstandsverhältnisse und Melderanordnungen. Auch für die Anbringung von Rauchwarnmeldern in Fluren und Gängen und in zuggefährdeter Umgebung gibt die DIN 14676 Empfehlungen.


Wartung/Instandhaltung?

Der Rauchwarnmelder ist gemäß Bedienungsanleitung, jedoch mindestens einmal jährlich auf seine Funktion zu überprüfen. Dazu gehört eine Sichtprüfung, ob die Raucheintrittsöffnungen frei zugänglich  sind und der Rauchwarnmelder nicht beschädigt ist; Mängel in diesen Punkten müssen sofort beseitigt, ein beschädigter Rauchwarnmelder muss sofort ausgetauscht werden.

Das Copyright der Normen liegt beim Deutschen Institut für Normung e. V. (DIN)
DIN-Normen sind zu beziehen über:
Beuth Verlag GmbH, Burggrafenstraße 6,  10787 Berlin,  www.beuth.de

 

Rauchwarnmelder können Ihr Leben retten!

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