Bund fördert den Einbau von Sicherheitstechnik

 Eine gute Nachricht für Hauseigentümer, Mieter und die Sicherheit

Über 150.000 Einbrüche pro Jahr in Deutschland sind ein trauriger Höhepunkt. Jetzt reagierte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags und legte ein neues Förderprogramm auf. Hauseigentümer werden bei der Einbruchsicherung finanziell unterstützt, und zwar mit 10 Prozent des Auftragswertes bzw. maximal 1.500 Euro.

 

Seit 19. November 2015 können Sie im Rahmen des Förderprogramms "Altersgerecht Umbauen" bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) eine eingeständige Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen beantragen. Maßnahmen für altersgerechten Umbau (Barrierereduzierung) und Einbruchschutz sind dabei frei kombinierbar.

Förderfähige Einbruchschutzmaßnahmen sind z.B.: Einbau von Alarmanlagen, Gegensprechanlagen, Einbau oder Nachrüstung einbruchhemmender Haus- oder Wohnungstüren, Nachrüstung von Fenstern sowie einbruchhemmende Gitter und Rollläden.

Die Höhe der Zuschüsse beträgt 10 % der förderfähigen Investitionskosten. Die Mindestinvestitionskosten liegen bei 500,- Euro. Demnach werden je nach Höhe der Investitionskosten Zuschüsse zwischen min. 50 Euro und max. 1.500 Euro ausgezahlt.

Ab dem 31.03.2017 wurden die förderfähigen Maßnahmen wie folgt ergänzt: Schutzbeschläge nach DIN 18257 ab Klasse ES 1, Verglasung ab P4A nach DIN EN 356, Anwesenheits- u. erweiterte Präsenzmelder und elektronische Antriebssysteme für Rollläden

Förderfähig sind sowohl Materialkosten als auch Handwerkerleistungen.

Voraussetzung für die Förderung ist die Durchführung durch ein Fachunternehmen des Handwerks.

Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot, sprechen Sie uns an!

 

Den Zuschuss beantragen Sie direkt bei der KfW.

Bitte beachten Sie: der Antrag auf Förderung muss bei der KfW eingehen, bevor mit den Maßnahmen begonnen wird. Nach positiver Prüfung Ihres Antrags erhalten Sie von der KfW eine Zuschuss-Zusage. Die KfW empfiehlt, diese Zusage abzuwarten und erst dann mit dem Vorhaben zu beginnen. Bereits begonnene Maßnahmen können nicht gefördert werden.

Zur Antragstellung muss der KfW der vollständig ausgefüllte und von Ihnen unterschriebene Online-Antrag eingereicht werden (www.kfw.de/455; Rubrik „Formulare“) sowie eine beidseitige Kopie Ihres gültigen Ausweises.

Die genauen Kosten sind bei Antragstellung oftmals noch nicht bekannt. Die KfW empfiehlt daher, im Antrag die geplanten förderfähigen Kosten auf Basis der eingeholten Angebote vorausschauend zu schätzen und eventuelle Kostensteigerungen entsprechend zur berücksichtigen. Damit kann eine ansonsten später nötig werdende Aufstockung über einen Mindestzuschussbetrag von 300 Euro vermieden werden.

Nähere Informationen finden Sie unter www.kfw.de/einbruchschutz. Die kostenfreie KfW-Servicenummer erreichen Sie unter 0800 5399002 (Montag bis Freitag: 08.00-18.00 Uhr).

 

Weitere Informationen von der KfW zum Download):

kfw455